DVD


Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (5.1 Dolby Digital)
Untertitel: Deutsch
Bild: 2,40:1 (anamorph)
Extras: Making of; Audiokommentar von den Regisseuren; 6 Featurettes, u.a. über die Stunts und den Look; Trailer; Wendecover
Laufzeit: ca. 97 Min.
FSK: 16



BLU-RAY & STEEL EDITION


Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD Master Audio)
Untertitel: Deutsch
Bild: 2,40:1
Auflösung: 1080/24p FULL HD
Extras: Making of; Audiokommentar von den Regisseuren; 6 Featurettes, u.a. über die Stunts und den Look; Trailer; Wendecover
Laufzeit: ca. 101 Min.
FSK: 16

John Wick

Offizielle Website zum Kinofilm JOHN WICK! John Wick (Keanu Reeves), bester Hitman der Branche, ist endgültig aus dem Geschäft ausgestiegen. Doch nach einem blutigen Überfall auf sein Haus rüstet er sich für den ultimativen Rache-Feldzug während Viggo (Michael Nyqvist) die besten Killer der Stadt auf John angesetzt. Darunter auch Johns alten Freund Marcus (Willem Dafoe)...

Cast

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Für Marcus bedeutet Ehre alles. Als weiteres Mitglied der alten Garde der Auftragskiller ist er kampferprobt, verlässlich und gehört damit zur Elite. Wenn etwas in sein Fadenkreuz gerät, ist es dort aus einem guten Grund.

Der Ex-Killer hat sich für seine wunderbare Frau und ein friedliches Leben in der ruhigen Vorstadt aus dem Geschäft zurückgezogen. Sein perfektes Leben steht plötzlich still als John die einzige Person verliert, die ihm wirklich nahe steht und das Schicksal führt ihn zurück in die Welt des Verbrechens, der er so sehr entkommen wollte. Nicht sein Verlangen nach Geld oder Macht sondern der Wunsch nach Rache treibt ihn zurück in die Welt des Verbrechens und mitten hinein ins Fadenkreuz der Auftragskiller.

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ist Aurelios Garage offen für „Reparaturen“ von High-End-Karren und Oldtimern. Als stolzer Geschäftsmann weiß er, dass man Männer wie John Wick und vor allem seine Autos besser in Ruhe lässt.

Iosef ist der geliebte Sohn von Viggo Tarasov. In ständigem Bemühen seinem Vater zu gefallen ist Iosef allerdings eine schlechte Kopie dessen was Viggo darstellt. Er und seine Brüder bilden eine arrogante, rechthaberische, stumpfe Truppe, die den Ruf der Familie auf zweifelhafte Weise trübt. Manche Fehler kann man nicht ungeschehen machen und das gedankenlose Vergehen an einem Auto und einem Hund könnte ihn jetzt das Leben kosten.

Der Rückzug John Wicks eröffnete Anderen die Möglichkeit sich einen Namen in der Welt des Verbrechens zu machen. Ms. Perkins ist einer dieser Namen. Hervorragend, genau und immer gewillt ein Lächeln oder einen Schuss aus einer schallgedämpften Knarre abzugeben ... kommt nur auf den Preis an.

Viggo ist der Kopf des Tarasov Clans. Als findiger Geschäftsmann sorgte er mit fragwürdigen Methoden für einen zerbrechlichen Frieden in New York City. Als sein Weg allerdings den von John Wick kreuzt, bekommt er höllische Schwierigkeiten, diesen Frieden zu bewahren.

Charon ist für gewöhnlich der erste, der Gäste im Continental Hotel begrüßt. Als Langzeit-Concierge ist er vertrauenswürdiger Kontaktmann für die Gäste des Hotels und die Auftragskiller. Wann immer du Gast im Continental bist, egal ob eine Wunde genäht werden muss oder du einen starken Drink brauchst, ruf Charon an.

BIOGRAPHIE LESEN

Keanu Reeves ist einer der erfolgreichsten Schauspieler in Hollywood. Seine Karriere umfasst Action-Blockbuster wie Speed (1994) und die Matrix-Trilogie (The Matrix, 1999-2003), aber auch Komödien wie Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit (Bill & Ted’s Excellent Adventure, 1988) und Independent-Filmhits wie My Private Idaho (My Own Private Idaho, 1991). Zuletzt stand er für Eli Roths Horrorthriller Knock, Knock (2015) und für Courtney Hunts Thriller The Whole Truth (2015) vor der Kamera. 2013 gab Keanu Reeves sein Regiedebüt mit dem Actiondrama Man of Tai Chi, das er komplett in China drehte und in dem er die Rolle des Gegenspielers übernahm. Ebenfalls 2013 war er im Epos 47 Ronin zu sehen, das die Geschichte einer Gruppe von Samurai erzählt, die im 18. Jahrhundert den Tod ihres Meisters rächen wollen. Im Februar 2013 lief auf der Berlinale erstmals die von ihm produzierte Dokumentation Kino reloaded (Side by Side), für die Keanu Reeves bedeutende Hollywood-Visionäre wie James Cameron, David Fincher, David Lynch, George Lucas, Danny Boyle, Martin Scorsese, Christopher Nolan, Steven Soderbergh und die Wachowski-Geschwister interviewte, um mit ihnen über den Einfluss digitaler Technik auf die Arbeit der Filmindustrie zu diskutieren.

Keanu Reeves wurde 1964 in Beirut im Libanon geboren und wuchs im kanadischen Toronto auf. Am dortigen Stadttheater sammelte er vor allem mit Shakespeare-Stücken erste Schauspielerfahrung. Nach Rollen in Fernseh- und Low-Budget-Produktionen begann in den 1980er-Jahren seine Leinwandkarriere mit wegweisenden Projekten, darunter Das Messer am Ufer (River's Edge, 1986), Gefährliche Liebschaften (Dangerous Liaisons, 1988), Julia und ihre Liebhaber (Aunt Julia & The Scriptwriter, 1990), Gefährliche Brandung (Point Break, 1991), Bram Stoker's Dracula (1992), Little Buddha (1993), Viel Lärm um Nichts (Much Ado about Nothing, 1993), Dem Himmel so nah (A Walk in the Clouds, 1995), Vernetzt – Johnny Mnemonic (Johnny Mnemonic, 1995), Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate, 1997), The Watcher (2000), Was das Herz begehrt (Something's Gotta Give, 2003), Constantine (2005), Ellie Parker (2005), Das Haus am See (The Lake House, 2006), Der Tag, an dem die Erde stillstand (The Day the Earth Stood Still, 2008), Pippa Lee (The Private Lives of Pippa Lee, 2009), Henry & Julie (Henry's Crime, 2010) und Threesome – Eine Nacht in New York (Generation Um, 2011).

Adrianne Palicki wurde durch die Fernsehserie „Friday Night Lights” (2007-2011) bekannt. Danach spielte sie in den Actionfilmen Red Dawn (2012) und G.I. Joe – Die Abrechnung (G.I. Joe: Retaliation, 2013) mit. Palicki wurde 1983 in Toledo, Ohio, geboren und wuchs dort auf. Um ihre Schauspielkarriere voranzutreiben, zog sie nach Los Angeles, wo sie wiederkehrende Rollen in Fernsehserien wie „Smallville” (2004), „CSI: Den Tätern auf der Spur” („CSI: Crime Scene Investigation”, 2004) und „Supernatural” (2005) spielte. Es folgten die Kinofilme Women in Trouble (2009), Elektra Luxx (2010), Legion (2010), Coffee Town (2012) und Dr. Cabbie (2014) sowie die Fernsehserien „Criminal Minds” (2011) und „About a Boy” (2014).

Alfie Allen spielt seit 2011 die Rolle des Theon Graufreud in der weltweit gefeierten Fernsehserie „Game of Thrones”. 1986 als Sohn eines Schauspielers und einer Filmproduzentin in Hammersmith, London, geboren, war Alfie Allen die kreative Karriere bereits in die Wiege gelegt. Er und seine Schwester, die Sängerin Lily Allen, spielten 1998 in Shekhar Kapurs Historienfilm Elizabeth mit, der von ihrer Mutter co-produziert wurde. Nach kleineren Rollen in Agent Cody Banks 2: Mission London (Agent Cody Banks: Destination London, 2004), inszeniert von Alfie Allens Onkel Kevin Allen, und Joe Wrights Drama Abbitte (Atonement, 2007) übernahm er 2008 in Thea Sharrocks Theater-Inszenierung von „Equus” jene Hauptrolle, mit der zuvor Daniel Radcliffe für Aufsehen gesorgt hatte, und ging damit auf Tournee. Im Kino sah man ihn zuletzt in SoulBoy (2010), The Kid (2010), Freestyle (2010), Powder (2011), Confine (2013) und Plastic (2014)

Bridget Moynahan war ein gefragtes Fotomodell für Magazine wie „Glamour” und „Vogue”, bevor sie im Jahr 2000 ihre Karriere Richtung Film und Fernsehen verlagerte. Die 1971 in Binghamton, New York, geborene Schauspielerin arbeitete mit vielen großen Hollywood-Stars zusammen, so etwa mit John Goodman in Coyote Ugly (2000), mit John Cusack in Weil es Dich gibt (Serendipity, 2001), mit Ben Affleck in Der Anschlag (The Sum of All Fears, 2002), mit Al Pacino und Colin Farrell in Der Einsatz (The Recruit, 2003), mit Will Smith in I, Robot (2004), mit Nicolas Cage und Ethan Hawke in Lord of War – Händler des Todes (Lord of War, 2005), mit Greg Kinnear in Unknown (2006), mit Heather Graham und Sissy Spacek in Gray Matters (2006), mit Tim Robbins und William Hurt in Noise – Lärm! (Noise, 2007), mit Selena Gomez in Schwesterherzen – Ramonas wilde Welt (Ramona and Beezus, 2010) sowie mit Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez in World Invasion: Battle Los Angeles (Battle: Los Angeles, 2011). Seit 2010 spielt Bridget Moynahan eine der Hauptrollen in der Fernsehserie „Blue Bloods – Crime Scene New York” („Blue Bloods”) an der Seite von Tom Selleck. Ihr Schauspieldebüt gab sie 1999 in sieben Folgen der Kultserie „Sex and the City” als Mr. Bigs Ehefrau und Carrie Bradshaws Erzrivalin.

Dean Winters wurde bekannt als Ryan O’Reily in der Fernsehserie „Oz – Hölle hinter Gittern” („Oz”, 1997-2003). In der Serie „30 Rock” spielte der 1964 in New York City geborene Winters von 2006 bis 2012 den Freund der Hauptdarstellerin Tina Fey. Parallel war er in der Krimi-Serie „Rescue Me” (2004-2011) als Bruder des Hauptdarstellers Denis Leary zu sehen, außerdem in neun Folgen der Fernsehserie „Terminator: The Sara Connor Chronicles” (2008-2009). Hinzu kommen Gastauftritte in Serien wie „New York Cops – NYPD Blue” („NYPD Blue”, 1996), „Law & Order: Special Victims Unit” (1999-2000) und „Brooklyn Nine-Nine” (2013-2014) sowie Rollen in den Kinofilmen Fletchers Visionen (Conspiracy Theory, 1997), Hellraiser: Hellseeker (2002), P.S.: Ich liebe Dich (P.S. I Love You, 2007), Eiskalte Verführung (Winter of Frozen Dreams, 2009) und Devil You Know (2012).

Ian McShane spielt vorwiegend finstere Rollen, und das mit solch einer Intensität, dass die internationale Presse ihn zum „King of Cool“, „TV's Sexiest Villain“ und „GQ's Man of the Year“ krönte. In Jesus von Nazareth (Jesus of Nazareth, 1977) spielte er Judas, für seine Rolle als Saloon-Besitzer und Bordellbetreiber Al Swearengen in der Fernsehserie „Deadwood“ (2004–2006) erhielt er den Golden Globe, eine weitere Nominierung folgte für seinen Part als Bischof Waleran Bigod im Fernsehmehrteiler „Die Säulen der Erde“ („The Pillars of the Earth“, 2010), zudem verkörperte er im Blockbuster Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides, 2011) Captain Jack Sparrows (Johnny Depp) Gegenspieler Captain Blackbeard.

Eigentlich wollte der 1942 im englischen Blackburn geborene Sohn des Manchester-United-Spielers Harry McShane ebenfalls Profikicker werden, doch sein Lehrer ermutigte ihn zur Schauspielerei. Noch während seines Studiums an der Royal Academy of Dramatic Arts in London wurde er für seine erste Filmrolle in The Wild and the Willing (1962) besetzt. In seiner Karriere wirkte er in vielen namhaften britischen und US-amerikanischen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter Luftschlacht um England (Battle over Britain, 1969), Sheila (The Last of Sheila, 1973), „Roots“ (1977), „Magnum“ („Magnum, P.I.“,1981), „Anno Domini – Kampf der Märtyrer“ („A.D. – Anno Domini“, 1985), Sexy Beast (2000), Scoop – Der Knüller (Scoop, 2006), Death Race (2008) und Snow White and the Huntsman (2012). In der Serie „American Horror Story: Asylum“ (2012) spielte er einen mordenden Weihnachtsmann, im Fantasyfilm Jack and the Giants (Jack the Giant Slayer, 2013) den gutmütigen König. Zuletzt übernahm er in Brett Ratners Actionabenteuer Hercules (2014) die Rolle des weisen Kriegers und Propheten Amphiaraus.

Ian McShane ist seit fast fünf Jahrzehnten auch als Theaterstar auf britischen und US-amerikanischen Bühnen zu Hause. Sein Debüt am Londoner Westend gab er 1967 in „Das Versprechen“ an der Seite von Judi Dench und Ian McKellen, bevor das Stück 1968 auch am New Yorker Broadway aufgeführt wurde. Für „Yield of the Long Bond“, eines von drei Stücken, die Ian McShane im Matrix Theatre in Los Angeles aufführte, erhielt er 1984 den Drama Critics' Circle Award. 


John Leguizamo überzeugt seit 30 Jahren auf der Leinwand, auf dem Bildschirm, auf der Bühne und in sämtlichen Genres. 1964 in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá geboren, zog er im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach New York, wo er nach Abschluss der High School Theaterwissenschaften studierte und eine Schauspielausbildung absolvierte. Nach kleineren Rollen in Filmen wie Die Verdammten des Krieges (Casualties of War, 1989), Stirb langsam 2 (Die Hard 2, 1990) und In Sachen Henry (Regarding Henry, 1991) gelang ihm mit Hangin' out – 4 Homeboys Unterwegs (Hangin' with the Homeboys, 1991) der Durchbruch.

Es folgten Haupt- und Nebenrollen in vielbeachteten Filmen wie Carlito's Way (1993), Super Mario Bros. (1993), To Won Foo, thanks for Everything, Julie Newmar (1995), William Shakespeares Romeo & Julia (William Shakespeare's Romeo + Juliet, 1996), Der Fan (The Fan, 1996), Einsame Entscheidung (Executive Decision, 1996), Moulin Rouge (Moulin Rouge!, 2001), Collateral Damage – Zeit der Vergeltung (Collateral Damage, 2002), Land of the Dead (2005), Die Liebe in den Zeiten der Cholera (Love in the Time of Cholera, 2007), Der Mandant (The Lincoln Lawyer, 2011), Kick-Ass 2 (2013), Fugly! (2013), Ride Along (2014), Stealing Cars (2015) und American Ultra (2015). In der Fernsehserie „Emergency Room – Die Notaufnahme” („ER”) spielte er ab 2005 in zwölf Episoden eine wiederkehrende Rolle. John Leguizamo ist auch häufig als Synchronsprecher tätig. So sprach er in bislang vier Ice Age-Filmen das Faultier Sid, dem in der deutschen Fassung Otto Waalkes seine Stimme leiht. In den USA ist Leguizamo ein gefragter Komiker. Seine Soloprogramme „Mambo Mouth” (1991), „Spic-O-Rama” (1993) und „Freak” (1998) wurden mehrfach ausgezeichnet.

Michael Nyqvist wurde bekannt als rebellischer Journalist Mikael Blomkvist in den Verfilmungen von Stieg Larssons „Millennium”-Trilogie, Verblendung (Män som hatar kvinnor, 2009), Verdammnis (Flickan som lekte med elden, 2009) und Vergebung (Luftslottet som sprängdes, 2009). Aktuell dreht er die Fernsehserie „The Hundred Code” (2015), eine schwedisch-amerikanische Koproduktion. Hollywood gab ihm seine erste große Rolle in Brad Birds Actionfilm Mission: Impossible – Phantom Protokoll (Mission Impossible – Ghost Protocol, 2011) an der Seite von Tom Cruise. Es folgte John Singletons Actionthriller Atemlos – Gefährliche Wahrheit (Abduction, 2011).

Michael Nyqvist wurde 1960 in Stockholm geboren. Er ist der Sohn eines Italieners und einer Schwedin, wuchs aber bei Adoptiveltern auf. Bei einem Austauschjahr in den USA begann der damals 17-jährige Schüler mit der Schauspielerei, zwei Jahre später ließ er sich in seiner Heimat an der Swedish Academic School of Drama ausbilden. Fernseh- und Kinofilme wie „Kommissar Beck: Heißer Schnee” („Vita nätter”, 1998), Der Weg nach draußen (Vägen ut, 1999), Zusammen! (Tillsammans, 2000), „Die fünfte Frau” („Den 5:e kvinnan”, 2002), Der Typ vom Grab nebenan (Grabben i graven bredvid, 2002) und Wie im Himmel (Sa som i himmelen, 2004) machten ihn Schweden bekannt. In der deutsch-österreichischen Mankell-Romanverfilmung „Kennedys Hirn” (2010) spielte er an der Seite von Iris Berben und Heino Ferch.

Willem Dafoe gehört zu den besten Schauspielern seiner Generation und lässt sich seit über 30 Jahren auf kein Genre festlegen. Bislang wurde er zweimal für den Oscar nominiert, einmal für Oliver Stones Platoon (1986) und einmal für die Max-Schreck-Biographie Shadow of the Vampire (2000). Dafoe kam 1955 in Appleton, Wisconsin, als Sohn eines Arztes und einer Krankenschwester zur Welt. Mit 17 Jahren schrieb er sich an der University of Wisconsin in Milwaukee für Theaterwissenschaften ein und schloss sich bald darauf dem experimentellen Theatre X an, mit dem er durch Europa und die USA tourte. 1977 zog er nach New York und wurde Mitglied der Theatergruppe Wooster Group, der er bis heute angehört.

Seit jeher wählt Dafoe seine Rollen so aus, dass er mit besonders kreativen und willensstarken Regisseuren arbeiten kann. Er arbeitete unter anderem mit Wes Anderson (Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic with Steve Zissou, 2004), Grand Budapest Hotel (The Grand Budapest Hotel, 2014)), Martin Scorsese (Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ, 1988), Aviator (The Aviator, 2004)), Spike Lee (Inside Man, 2006), Paul Schrader (Light Sleeper (1992), Der Gejagte (Affliction, 1997), Auto Focus (2002), The Walker (2007), Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected (Adam Resurrected, 2008)), David Cronenberg (eXistenZ (1999)), Abel Ferrara (New Rose Hotel (1998), Go Go Tales (2007), 4:44 Last Day on Earth (2011)), David Lynch (Wild at Heart (1990)), William Friedkin (Leben und Sterben in L.A. (To Live and Die in L.A., 1985)), Oliver Stone (Platoon (1986), Geboren am 4. Juli (Born on the Fourth of July, 1989)) und Lars von Trier (Manderlay (2005), Antichrist (2009), Nymphomaniac (2013)).

Außerdem spielte Willem Dafoe in Kassenerfolgen wie Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses (Mississippi Burning, 1988), Das Kartell (Clear and Present Danger, 1994), Der englische Patient (The English Patient, 1996), American Psycho (2000), Spider-Man (2002), Spider-Man 2 (2004), xXx 2 – The Next Level (xXx: State of the Union, 2005), American Dreamz – Alles nur Show (American Dreamz, 2006), Mr. Bean macht Ferien (Mr. Bean's Holiday, 2007), Spider-Man 3 (2007), Daybreakers (2009) und A Most Wanted Man (2014).

Die Firma 87Eleven, gegründet von den erfahrenen Stuntmännern Chad Stahelski und David Leitch, bietet den Machern von Actionfilmen genau die Kampfchoreographien, die ein potenzieller Blockbuster braucht. Schon in der frühen Vorbereitungsphase eines Filmes entwirft, filmt und schneidet 87Eleven individuelle Stuntszenen und bietet sie den Produzenten und Regisseuren an. Sobald die Firma den Zuschlag bekommt, bringen Stahelski, Leitch und ihr Team die Schauspieler in Form und studieren mit ihnen die vorab geplanten Choreographien ein. Bei den Dreharbeiten sind Stahelski und Leitch als Stuntkoordinatoren und Kampfchoreographien am Set, in besonders brenzligen Situationen doubeln ihre Stuntleute die Stars.

Blockbuster, an denen 87Eleven mitgewirkt hat und bei denen Stahelski und Leitch oft auch die Second-Unit-Regie übernahmen, sind unter anderem Das Bourne Vermächtnis (The Bourne Legacy, 2012), Die Tribute von Panem-Reihe (The Hunger Games, 2012-2015), Wolverine: Weg des Kriegers (The Wolverine, 2013), The Expendables 3 (2014), Teenage Mutant Ninja Turtles (2014), Dracula Untold (2014) und Jurassic World (2015). JOHN WICK ist das Regiedebüt des Stuntmans Chad Stahelski, sein Geschäftspartner David Leitch ist einer der Produzenten des Films. Der Sprung vom Stuntman zum Regisseur kommt selten vor, ist aber im Grunde nicht ungewöhnlich. „Als Stuntleute sind wir ohnehin kleine Filmemacher”, sagt Leitch. „Wir inszenieren, drehen und schneiden die Stuntszenen, die wir den Produzenten anbieten, obendrein geben wir den Schauspielern klare Anweisungen, wie sie sich vor der Kamera bewegen müssen, und lernen in Gesprächen mit Hollywoods besten Kameraleuten viel über deren Arbeit.”

Bevor Stahelski und Leitch 87Eleven gründeten, kämpften und boxten sie sich in der Kampfsportszene und im Filmgeschäft nach oben. Beide trafen sich in den 1990er Jahren in einer Karateschule. Leitch arbeitete damals mit Brad Pitt, um ihn auf seine Kampfszenen in Fight Club (1999) und später in Troja (Troy, 2004) und Mr. and Mrs. Smith (2005) vorzubereiten. Stahelski arbeitete als Brandon Lees Double in The Crow: Die Krähe (The Crow, 1994) und ersetzte ihn nach dessen tragischem Tod in einigen Szenen des unvollendeten Films. Zudem trainierte Stahelski Keanu Reeves für die beiden Matrix-Fortsetzungen und doubelte den Star in besonders riskanten Szenen. Im Rahmen der Matrix-Produktion beobachteten Stahelski und Leitch die Arbeit chinesischer Kampfchoreographen. „Sie trainierten die Schauspieler lange vor Drehstart, sodass der Regisseur die Actionszenen viel flexibler und dynamischer drehen konnte”, sagt Leitch. „Dieses Modell übernahmen wir für 87Eleven und das westliche Kino.”

Jonathan Sela drehte Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (A Good Day to Die Hard, 2013), den bislang fünften Teil der Action-Blockbuster-Reihe mit Bruce Willis. Mit Regisseur John Moore hatte er zuvor schon bei Das Omen (The Omen, 2006) und Max Payne (2008) gearbeitet. Zudem war er Chefkameramann bei Dreamland (2006), Rohtenburg (Grimm Love, 2006), Randy and the Mob (2007), The Midnight Meat Train (2008), Powder Blue (2009) und Gesetz der Rache (Law Abiding Citizen, 2009). Jonathan Sela wurde 1978 in Paris geboren und wuchs in Israel auf. Im Alter von 19 Jahren zog er nach Los Angeles und studierte am American Film Institute. Nach Jobs in mehreren Departments von Serienproduktionen wurde er Assistent von Chefkameramann Vilmos Zsigmond bei dessen Arbeit an The Body (2001) und Das Haus am Meer (Life as a House, 2001). Anschließend drehte Sela zahlreiche

Basil Iwanyk ist Gründer und Besitzer von Thunder Road Pictures. Zu seinen Filmen, die gemeinsam weltweit 1,8 Milliarden Dollar eingespielt haben, gehören das Actionabenteuer Kampf der Titanen (Clash of the Titans, 2010) und dessen Fortsetzung Zorn der Titanen (Wrath of the Titans, 2012), bislang drei Teile von The Expendables (2010-2014), Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest (Brooklyn's Finest, 2009), Sie waren Helden (We Are Marshall, 2006) und Firewall (2006). Iwanyk produzierte außerdem Ben Afflecks Regiearbeit The Town – Stadt ohne Gnade (The Town, 2010). 


Nach dem Abschluss an der Villanova University begann Iwanyk seine Filmkarriere als Auszubildender bei der Agentur United Talent. 1995 wurde er Creative Executive bei Warner Bros., zwei Jahre später war er Vice President der Produktion. In dieser Zeit war er an der Vorbereitung und Herstellung von Kassenschlagern wie Antoine Fuquas Drama Training Day (2001) beteiligt, für das Hauptdarsteller Denzel Washington mit einem Oscar® ausgezeichnet wurde. Auch Steven Soderberghs Ocean’s Eleven (2001) und Christopher Nolans Insomnia – Schlaflos (Insomnia, 2002) entstanden während Iwanyks Zeit bei Warner Bros. Im Jahr 2000 wurde Iwanyk Präsident der weltweiten Produktion von Intermedia Films. Dort verantwortete er Projekte wie Kathryn Bigelows K-19 – Showdown in der Tiefe (K-19: The Widowmaker, 2002), Jonathan Mostows Terminator 3 – Rebellion der Maschinen (Terminator 3: Rise of the Machines, 2003), Spike Jonzes Adaptation (2002) und Phillip Noyces Der stille Amerikaner (The Quiet American, 2002).

Im Jahr 2004 verließ er Intermedia Films und gründete Thunder Road Pictures. Zuletzt produzierte er Sergei Bodrovs Fantasyabenteuer Der siebte Sohn (The Seventh Son, 2014) mit Jeff Bridges und Julianne Moore sowie Alive Alone (2014) mit Noomi Rapace und Sam Worthington. 2016 soll Alex Proyas Fantasyabenteuer Gods of Egypt in die Kinos kommen, starbesetzt mit Geoffrey Rush und Gerard Butler.

Derek Kolstad schreibt Drehbücher, seit er im Alter von 13 Jahren Stirb langsam (Die Hard, 1988) auf Beta Video gesehen hat. Für einen Teenager, der im Mittleren Westen der USA aufwuchs, schien Hollywood allerdings in unerreichbarer Ferne zu liegen. Nach einem Wirtschaftsstudium an der Taylor University nahm er verschiedene Jobs an, träumte jedoch weiter von einer Karriere als Drehbuchautor. So kaufte er einen alten Golf, packte seinen Computer auf die Rückbank und fuhr nach Los Angeles. Es folgte ein Jahrzehnt ohne nennenswerte Erfolge, wohl aber voller Kurzfilme, ehrenamtlicher Projekte und Direct-to-DVD-Produktionen. 2012 gehörte Derek Kolstad zum Autorenquartett des Actionthrillers Last Bullet – Showdown der Auftragskiller (One in the Chamber, 2012) mit Cuba Gooding Jr. und Dolph Lundgren in den Hauptrollen. Ebenfalls 2012 entstand nach Kolstads Drehbuch der Actionfilm The Package – Killers Game (The Package) mit Steve Austin und Dolph Lundgren.

KEANU REEVES

IST JOHN WICK

ADRIANNE PALICKI

IST MS. PERKINS

ALFIE ALLEN

IST IOSEF TARASOV

BRIDGET MOYNAHAN

IST MRS. WICK

DEAN WINTERS

IST AVI

IAN MCSHANE

IST WINSTON

JOHN LEGUIZAMO

IST AURELIO

MICHAEL NYQVIST

IST VIGGO TARASOV

WILLEM DAFOE

IST MARCUS

CHAD STAHELSKI / DAVID LEITCH

REGIE / PRODUZENT

JONATHAN SELA

CHEFKAMERAMANN

BASIL IWANYK

PRODUZENT

DEREK KOLSTAD

DREHBUCH